Serge Poliakoff

 
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Serge Poliakoff - Composition grise, verte et bleue
Serge Poliakoff
"Composition grise, verte et bleue"
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Serge Poliakoff - Composition noire, bleue et rouge
Serge Poliakoff
"Composition noire, bleue et rouge"
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Joan Miró - Aus: Le lézard aux plumes d'or
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William Wauer - Geometrische Komposition
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"Zu: Robert Lebel, L'Oiseau caramel"
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Erich Buchholz - Schwarz Rot Gold
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"Schwarz Rot Gold"
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Serge Poliakoff

Moskau 1900
- Paris 1969


Der russische Maler Serge Poliakoff, wird am 8. Januar 1900 in Moskau geboren und gilt als wichtiger Vertreter der École de Paris. Im Jahr 1917 flieht er vor der Russischen Revolution nach Konstantinopel und gelangt 1923 nach Paris, wo er bis auf wenige Jahre sein Leben verbringt. Vorerst verdient er als Musiker seinen Lebensunterhalt und beginnt gleichzeitig mit einem intensiven Studium der Malerei. Seit dem Jahr 1929 an ist er an den Pariser Akademien Forchot und de la Grande Chaumière eingeschrieben, sechs Jahre später wechselt Poliakoff für zwei Jahre an die Slade School of Art in London. Zunächst variiert er die akademischen Traditionen und bevorzugt gegenständliche Motive wie Akte, Häuser, Bäume u.ä.. Nach 1935 findet der Künstler sukzessive zur Abstraktion und nutzt Farbe als Farbe ohne gegenständliche Bezüge. Entscheidend beeinflusst wird Poliakoff in dieser Richtung von Kandinsky, den er bei seiner Rückkehr nach Paris kennenlernt. Von Sonia und Robert Delaunay lernt er die emotive Qualität der Farbe schätzen, das Interesse für Simultankontraste wird geweckt. Auch der Bildhauer Otto Freundlich übt mit seinen gebogenen Farbform-Kompositionen entscheidenden Einfluss auf Poliakoffs Bildsprache aus. Poliakoff entwickelt eine sehr individuelle Form abstrakter Malerei, die bunte Farbflächen nebeneinander stellt. In den 1940er Jahren bleibt er im graubraunen Farbbereich, später, ab 1950 erweitert er seine Skala um leuchtende, gegeneinander abgesetzte Töne. In seinem Spätwerk reduziert er die kräftige Polychromie auf erdfarbene Nuancen und zeigt eine Neigung zur monochromen Gestaltung. Serge Poliakoffs Bilder werden in den 50er und 60er Jahren auf internationalen Kunstausstellungen präsentiert, nach der Einbürgerung in Frankreich im Jahr 1962 erhält der Künstler einen eigenen Saal auf der Biennale von Venedig. In den folgenden Jahren entstehen eine Anzahl von Lithographien, denen Poliakoff sich insbesonder ab dem Jahr 1962 widmet, sowie Gemälde kleineren Formats, da der Künstler sich nach einem Herzinfarkt 1965 schonen muss. Am 12. Oktober 1969 verstirbt der Künster Serge Poliakoff in Paris.